Um den Bedarf an Pflege- und Betreuungspersonal zu decken, ist die Schweiz auf Personal aus dem Ausland angewiesen. Das Nationale Monitoring Pflegepersonal beinhaltet zwei sich ergänzende Indikatoren, um die Bedeutung des ausländischen Personals darzustellen. Ein Indikator beschreibt die Wanderungsbewegungen des ausländischen Pflegefachpersonals. Der hier dargestellte Indikator bezieht sich auf den Anteil des im Ausland ausgebildeten Personals am gesamten Personalbestand (Bestandsperspektive). Die Ergebnisse sind für die verschiedenen Ausbildungsniveaus verfügbar, jedoch nur für die Spitäler und die Alters- und Pflegeheime.
Die Gesundheitsversorgungsstatistik (GVS) enthält für das in Spitälern, Kliniken sowie in Alters- und Pflegeheimen tätige Personal eine Variable, die Auskunft über die Herkunft des Diploms gibt. Für einige Spitäler fehlt diese Variable, was zu einer Unterschätzung des Anteils des im Ausland ausgebildeten Personals führt. Der Anteil fehlender Daten lag 2013 bei 16% und ist bis 2020 schrittweise auf unter 2% gesunken.
Die berücksichtigten Ausbildungen, gruppiert nach Ausbildungsniveaus, sind im Anhang aufgeführt.
Anmerkung: Bei der Aktualisierung des Indikators im März 2026 wurde die Aufteilung des Spitalpersonals nach Bereich (Akutsomatik, Psychiatrie, Rehabilitation) für die Jahre 2012 bis 2023 angepasst.
03.03.2026
Obsan (2026). Pflege- und Betreuungspersonal mit ausländischem Abschluss (Indikator des Nationalen Monitorings Pflegepersonal). https://ind.obsan.admin.ch/indicator/pflemo/_527